Smartphone mit verdächtiger Nachricht neben Lupe und Warnsymbol als Sinnbild für das Erkennen von Phishing.

KI-generiertes Symbolbild; keine Aufnahme eines tatsächlichen Ereignisses.

Phishing erkennen: Diese Warnzeichen sollten Sie jetzt kennen


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Am 8. Oktober 2026 hat die Polizeiliche Kriminalprävention neue Umfrageergebnisse zu Phishing veröffentlicht. 23 Prozent der Befragten gaben an, bereits Opfer einer solchen Attacke geworden zu sein; acht Prozent berichteten von einem direkten finanziellen Schaden. Entscheidend ist deshalb, verdächtige E-Mails, SMS und Messenger-Nachrichten zu erkennen und nicht vorschnell auf Links zu tippen. [1] [2]

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeitdruck sowie Forderungen nach Konto- oder Zugangsdaten sind wichtige Warnsignale für Phishing.
  • Öffnen Sie die betreffende Internetseite direkt im Browser, statt einem unaufgefordert zugesandten Link zu folgen.
  • Haben Sie bereits Daten eingegeben, ändern Sie sofort das Passwort und kontaktieren Sie Bank oder Anbieter über einen vertrauten Weg.

Was die neue Phishing-Umfrage zeigt

Für die veröffentlichte Erhebung wurden vom 25. bis 28. September 2026 insgesamt 2.219 Erwachsene online befragt. Die Befragung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und gewichtet. Nach Angaben des Herausgebers sind die Ergebnisse repräsentativ für die erwachsene Wohnbevölkerung in Deutschland. [1]

Besonders häufig nannten die Befragten zwei Warnzeichen: 72 Prozent erkannten Forderungen nach Konto- oder Zugangsdaten als verdächtig, 71 Prozent künstliche Dringlichkeit. Bei den über 55-Jährigen lagen die Anteile mit 79 beziehungsweise 78 Prozent höher. [1]

Auch ein hoher Bildungsabschluss schützt laut den Umfrageangaben nicht automatisch. 27 Prozent der Befragten mit Hochschulabschluss berichteten, bereits Phishing-Opfer geworden zu sein. Unter Menschen mit einem Abschluss bis zur Realschule waren es 22 Prozent. Aus diesen Befragungswerten lässt sich jedoch nicht ableiten, wodurch der Unterschied verursacht wurde. [1]

Phishing erkennen: Auf diese Warnzeichen kommt es an

Phishing bezeichnet gefälschte Nachrichten, mit denen Kriminelle sensible Informationen erlangen wollen. Solche Nachrichten können per E-Mail, SMS oder Messenger eintreffen und scheinbar von einer Bank, Behörde, einem Online-Shop, Transportunternehmen oder bekannten Kontakt stammen. Ziel sind unter anderem Zugangs-, Adress- und Zahlungsdaten oder Kopien von Ausweisdokumenten. [2]

Eine professionell aussehende Nachricht ist kein Beleg für ihre Echtheit. Prüfen Sie deshalb vor allem die Aufforderung, den Absender und den erzeugten Zeitdruck. [2]

  • Sie sollen sofort handeln, weil angeblich eine Zahlung, Bestätigung oder Überprüfung nötig ist. [2]
  • Die Nachricht verlangt Konto-, Zugangs- oder Zahlungsdaten oder fordert eine Ausweiskopie an. [2]
  • Die Anrede ist unpersönlich oder falsch. [2]
  • Die Absenderadresse wirkt ungewöhnlich, kryptisch oder weicht von der üblichen Adresse des genannten Unternehmens ab. [2]
  • Eine SMS oder Messenger-Nachricht stammt von einer ausländischen Rufnummer, obwohl dies nicht zum angeblichen Absender passt. [2]
  • Es gibt sprachliche Auffälligkeiten oder die Drohung, dass beispielsweise ein Konto gesperrt werde. [2]

So prüfen Sie eine verdächtige Nachricht sicher

Öffnen Sie keinen Link aus einer unaufgefordert zugesandten Nachricht. Rufen Sie die betreffende Internetseite stattdessen selbst direkt im Browser auf. Dort finden Sie solche Mitteilungen in der Regel erneut. [2]

Öffnen Sie auch keine Dateianhänge, die Sie nicht angefordert haben. Geben Sie sensible Daten nicht auf einer Internetseite ein, die Ihnen verdächtig vorkommt. Bei Unsicherheit empfiehlt die Polizei, den vermeintlichen Absender über einen bereits bekannten und vertrauten Kontaktweg anzusprechen oder die Nachricht mit Angehörigen oder Bekannten zu besprechen. [2]

Bereits geklickt oder Daten eingegeben: Das ist jetzt zu tun

Wenn Sie nur eine verdächtige Nachricht erhalten haben, können Sie diese beim genannten Anbieter oder auf der jeweiligen Plattform melden und anschließend löschen. Die Polizeiliche Kriminalprävention weist darauf hin, dass Banken teilweise besondere Meldestellen für Phishing anbieten. [2] [1]

Haben Sie nach dem Öffnen eines Phishing-Links bereits Daten angegeben, ändern Sie sofort das betreffende Passwort. Nehmen Sie außerdem über einen vertrauten Weg Kontakt mit Ihrer Bank oder dem Betreiber der echten Internetseite auf. Nutzen Sie dafür nicht die Kontaktdaten aus der verdächtigen Nachricht. [2]

  • Ändern Sie das betroffene Passwort sofort. [2]
  • Kontaktieren Sie die Bank oder den echten Anbieter über einen Ihnen bekannten Weg. [2]
  • Melden Sie die verdächtige Nachricht und löschen Sie sie danach. [2]

Ein kurzer Prüfhalt schützt im digitalen Alltag

Die Polizei fasst das Vorgehen mit den Schritten Stoppen, Hinterfragen und Schützen zusammen: Halten Sie vor dem Anklicken inne, prüfen Sie Absender und Aufforderung und melden Sie verdächtige Nachrichten. Diese kurze Unterbrechung ist besonders wichtig, wenn eine Nachricht Druck erzeugt oder sensible Daten verlangt. [1] [2]

Der Cybersicherheitsmonitor 2026 zeigt, warum eine feste Prüfroutine nützlich ist: In der repräsentativen Online-Befragung von 3.060 Menschen ab 16 Jahren gaben nur 14 Prozent an, sich regelmäßig über Cybersicherheit zu informieren. 40 Prozent beschäftigten sich erst dann damit, wenn bereits ein Problem aufgetreten war. [3]

Häufige Fragen

Woran kann ich Phishing erkennen?

Typische Warnzeichen sind künstlicher Zeitdruck, die Forderung nach Konto-, Zugangs- oder Zahlungsdaten, eine falsche oder unpersönliche Anrede, eine ungewöhnliche Absenderadresse, sprachliche Auffälligkeiten und die Drohung mit einer Kontosperre oder anderen Konsequenzen. [2] [1]

Wie prüfe ich einen Link von meiner Bank oder einem Anbieter?

Folgen Sie einem unaufgefordert zugesandten Link nicht. Geben Sie die bekannte Internetadresse selbst in den Browser ein; dort finden Sie solche Mitteilungen in der Regel erneut. Bei Unsicherheit kontaktieren Sie die Bank oder den Anbieter über einen vertrauten Weg. [2]

Was muss ich tun, wenn ich auf einer Phishing-Seite Daten eingegeben habe?

Ändern Sie sofort das betroffene Passwort und nehmen Sie über einen vertrauten Kontaktweg Verbindung mit Ihrer Bank oder dem Betreiber der echten Internetseite auf. Melden Sie die verdächtige Nachricht und löschen Sie sie anschließend. [2]

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Quellen und weiterführende Informationen

  1. Ein Viertel der Deutschen wurde bereits Opfer von Phishing – Akademiker häufiger betroffen – Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (veröffentlicht: 2026-10-08)
  2. Online-Betrug – Phishing – Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
  3. Cybersicherheitsmonitor – Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Von NotfallApp Redaktion. Dieser Beitrag und sein Symbolbild wurden KI-gestützt erstellt. Quellen und Aussagen wurden automatisiert geprüft; eine individuelle medizinische oder rechtliche Beratung ersetzt das nicht. So entstehen unsere Beiträge.