Smartphone mit symbolischer Online-Abstimmung, Codefeld, Warnzeichen und Vorhängeschloss als Schutz vor Messenger-Betrug.

KI-generiertes Symbolbild; keine Aufnahme eines tatsächlichen Ereignisses.

Messenger-Betrug mit Fake-Abstimmung: So schützen Sie Ihr Konto


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Eine harmlose Bitte, ein Link und danach die Aufforderung, einen Code einzugeben: Seit dem 17. September 2026 warnt die Polizeiliche Kriminalprävention vor einem Messenger-Betrug mit gefälschten Online-Abstimmungen. Wer den angezeigten Verifizierungscode auf der verlinkten Internetseite eingibt, kann dadurch unbemerkt ein Gerät der Täter mit dem eigenen Messenger-Konto verbinden. [1]

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Geben Sie Verifizierungscodes niemals auf einer verlinkten Abstimmungsseite ein oder an andere Personen weiter.
  • Prüfen Sie bei einem Verdacht in den Messenger-Einstellungen, welche Geräte mit Ihrem Konto verbunden sind.
  • Haben Sie keinen Zugriff mehr, nutzen Sie den Hilfebereich des Messenger-Dienstes und warnen Sie Ihre Kontakte über einen anderen Weg.

So funktioniert der Messenger-Betrug mit der Fake-Abstimmung

Die Nachricht scheint von einem bekannten Kontakt zu stammen. Darin werden Sie gebeten, bei einer Online-Abstimmung mitzumachen. Der mitgeschickte Link führt jedoch zu einer gefälschten Internetseite. [1]

Auf dieser Seite sollen Sie zunächst Ihre Handynummer eingeben. Dadurch wird im Hintergrund eine Geräteverknüpfung angestoßen. In Ihrer Messenger-App erscheint anschließend ein Verifizierungscode. [1]

Tragen Sie diesen Code auf der falschen Abstimmungsseite ein, kann das Gerät der Täter mit Ihrem Konto gekoppelt werden. Die Täter können danach laut Polizei Chats mitlesen und unter Ihrem Namen Nachrichten verschicken. [1]

Beim Verifizierungscode sollten Sie sofort stoppen

Die wichtigste Schutzregel der Polizei lautet: Geben Sie Verifizierungscodes niemals weiter, auch nicht an vermeintlich bekannte Kontakte. Ein solcher Code kann dazu dienen, ein weiteres Gerät für den Zugriff auf Ihr Konto zu bestätigen. [1] [3]

Die Polizei empfiehlt außerdem, Anmeldeinformationen nicht auf Internetseiten einzugeben, die Sie über einen Link in einer E-Mail oder Messenger-Nachricht geöffnet haben. Rufen Sie stattdessen die betreffende Internetseite selbst auf. [4]

  • Geben Sie auf der verlinkten Abstimmungsseite weder den Verifizierungscode noch Anmeldeinformationen ein. [1] [4]
  • Behandeln Sie die Bitte um einen Code auch dann mit Misstrauen, wenn die Nachricht von einem bekannten Kontakt zu kommen scheint. [1]

Geldforderung erhalten: Rufen Sie die bekannte Nummer an

Nach einer Kontoübernahme können die Täter weitere betrügerische Nachrichten an Kontakte senden. Dazu gehören Geldforderungen und weitere schädliche Links. [1]

Bittet ein vermeintlich bekannter Kontakt um Geld oder eine andere finanzielle Leistung, prüfen Sie die Identität durch einen Anruf. Verwenden Sie dafür die Telefonnummer, die Ihnen bereits vorher bekannt war, und nicht eine Nummer aus der verdächtigen Nachricht. [1] [3]

Nach einer möglichen Kontoübernahme: Geräte kontrollieren

Wenn Sie Ihre Handynummer und den Verifizierungscode auf der gefälschten Seite eingegeben haben, prüfen Sie in den Einstellungen Ihres Messengers die verknüpften Geräte. Melden Sie dort Geräte ab, die Sie nicht kennen. [1] [4]

Aktivieren Sie außerdem die Zwei-Faktor-Verifizierung. Bei Messenger-Konten kann dies eine zusätzliche persönliche PIN sein, die den Zugriff neben der üblichen Verifizierung absichert. [1] [3]

  • Öffnen Sie die Messenger-Einstellungen und suchen Sie die Übersicht der verknüpften Geräte. [1] [4]
  • Melden Sie jedes Gerät ab, das Sie nicht zuordnen können. [1]
  • Schalten Sie die Zwei-Faktor-Verifizierung beziehungsweise Verifizierung in zwei Schritten ein. [1] [3]

Kein Zugriff mehr: Wiederherstellung starten und Kontakte warnen

Können Sie Ihr Messenger-Konto nicht mehr öffnen, verweist die Polizei auf den Hilfebereich des jeweiligen Messenger-Dienstes. Dort finden Sie die dienstspezifische Anleitung zur Kontowiederherstellung. [1]

Warnen Sie Ihre Kontakte über einen anderen Kommunikationsweg. Teilen Sie ihnen mit, dass Nachrichten von Ihrem Messenger-Konto möglicherweise nicht von Ihnen stammen. So können Geldforderungen und weitere schädliche Links schneller als Betrugsversuch erkannt werden. [1]

Häufige Fragen

Kann eine Fake-Abstimmung mein Messenger-Konto übernehmen?

Die gefälschte Abstimmungsseite stößt nach Eingabe der Handynummer eine Geräteverknüpfung an. Wird anschließend der in der Messenger-App angezeigte Verifizierungscode auf der Fake-Seite eingegeben, kann dadurch ein Gerät der Täter mit dem Konto verbunden werden. [1]

Warum kann die betrügerische Nachricht von einem bekannten Kontakt kommen?

Nach einer erfolgreichen Geräteverknüpfung können Täter im Namen des übernommenen Kontos Nachrichten versenden. Deshalb ist ein bekannter Absender allein kein sicherer Beleg dafür, dass die Nachricht tatsächlich von dieser Person stammt. [1]

Was soll ich tun, wenn ich keinen Zugriff mehr auf mein Konto habe?

Rufen Sie den Hilfebereich des jeweiligen Messenger-Dienstes auf und folgen Sie dort der Anleitung zur Kontowiederherstellung. Warnen Sie Ihre Kontakte zusätzlich über einen anderen Kommunikationsweg vor möglicherweise gefälschten Nachrichten aus Ihrem Konto. [1]

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Quellen und weiterführende Informationen

  1. Fake-Abstimmung: Polizei warnt vor neue Betrugsmasche per Messenger – Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (veröffentlicht: 2026-09-17)
  2. Fake-Abstimmung: So übernehmen Betrüger WhatsApp-Accounts – Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (veröffentlicht: 2026-08-12)
  3. Messenger-Betrug – Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
  4. Online-Betrug – Konto- oder Zahlungsdienstmissbrauch – Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Von NotfallApp Redaktion. Dieser Beitrag und sein Symbolbild wurden KI-gestützt erstellt. Quellen und Aussagen wurden automatisiert geprüft; eine individuelle medizinische oder rechtliche Beratung ersetzt das nicht. So entstehen unsere Beiträge.