Radio, Vorräte und eine neutrale Checkliste als Symbol für die persönliche Notfallvorsorge zu Hause.

KI-generiertes Symbolbild; keine Aufnahme eines tatsächlichen Ereignisses.

LÜKEX 26: So prüfen Sie Ihre Notfallvorsorge


Teile diesen Artikel

Am 2. November 2026 hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe den Beginn der Krisenmanagementübung LÜKEX 26 angekündigt. Der aktuelle Anlass eignet sich für einen sachlichen Blick auf die eigene Notfallvorsorge: Prüfen Sie Vorrat, wichtige Telefonnummern und Ihre Informationsmöglichkeiten bei einem Ausfall von Mobilfunk oder Internet. [1] [3] [4]

Das Wichtigste auf einen Blick

  • LÜKEX 26 ist eine strategische Krisenmanagementübung mit einem fiktiven Dürre- und Hitzeszenario.
  • Das BBK empfiehlt, die persönliche Notfallvorsorge mithilfe seiner Checklisten Schritt für Schritt zu prüfen.
  • Wichtige Telefonnummern auf Papier, bekannte Anlaufstellen und ein Radio können helfen, wenn digitale Verbindungen ausfallen.

Was bei LÜKEX 26 tatsächlich geübt wird

Die Übung findet vom 4. bis 6. November 2026 statt. Fast 180 Organisationen sind beteiligt, fast 100 davon üben aktiv. Dazu gehören Behörden von Bund und Ländern, Hilfsorganisationen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen. [1] [2]

LÜKEX steht für Länder- und Ressortübergreifende Krisenmanagementübung. Die Beteiligten trainieren ihre Abläufe, tauschen Informationen aus, beurteilen Lagen und stimmen Entscheidungen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg ab. [1] [2]

Das Dürre- und Hitzeszenario ist fiktiv

Ausgangspunkt der Übung ist eine erfundene Krisenlage mit langjähriger Dürre und einer anschließenden extremen Hitzewelle. Die Maßnahmen werden nicht tatsächlich umgesetzt, sondern durch die Übungssteuerung abgebildet. LÜKEX 26 ist eine strategische Übung an den Arbeitsplätzen der Krisenstäbe und keine operative Vollübung mit realen Einsätzen. [1] [2]

Die Ankündigung bezieht sich ausschließlich auf diese Übung. Sie belegt keine reale Dürre- oder Hitzelage und ordnet andere amtliche Warnmeldungen während des Übungszeitraums nicht als Probe ein. [1] [2]

Notfallvorsorge mit der BBK-Checkliste prüfen

Der BBK-Ratgeber bündelt Empfehlungen für unterschiedliche Notsituationen. Ergänzende Checklisten sollen Ihnen helfen, wichtige Vorsorgemaßnahmen Schritt für Schritt umzusetzen und dabei den Überblick zu behalten. [3]

Beim Vorrat nennt das BBK möglichst zehn Tage als Orientierung. Auch ein Vorrat für mindestens drei Tage helfe bereits und könne schrittweise erweitert werden. Die Zusammenstellung sollte zu den persönlichen Umständen passen. [3]

  • Berücksichtigen Sie bei der Zusammenstellung Lebensmittelunverträglichkeiten sowie persönliche Vorlieben und Abneigungen. [3]
  • Beziehen Sie Ihre vorhandenen Lagerungsmöglichkeiten in die Planung ein. [3]
  • Nutzen Sie die BBK-Checklisten, um die Vorsorgemaßnahmen nacheinander zu prüfen. [3]

Wichtige Kontakte zusätzlich auf Papier sichern

Wenn das Mobiltelefon ausfällt oder digital gespeicherte Kontakte nicht erreichbar sind, kann eine ausgedruckte oder handschriftliche Liste mit wichtigen Telefonnummern helfen. Das BBK empfiehlt außerdem, örtliche Informationsstellen wie Rathäuser oder Notfalltreffpunkte zu kennen. [4]

Damit ergänzen Sie die digitale Notfallvorsorge um eine einfache Möglichkeit, die nicht vom Zugriff auf Ihre gespeicherten Handykontakte abhängt. [4]

Informationen ohne Mobilfunk und Internet empfangen

Bei einem Ausfall von Mobilfunknetz und Internet können Warn-Apps und Handywarnungen nicht mehr zur Verfügung stehen. Das BBK nennt deshalb Auto-, Kurbel- und batteriebetriebene Radios als Informationsmöglichkeit bei einem Stromausfall, weil diese keinen Strom aus der Steckdose benötigen. [4]

  • Prüfen Sie Ihren persönlichen Vorrat anhand der offiziellen BBK-Checklisten. [3]
  • Halten Sie wichtige Telefonnummern zusätzlich ausgedruckt oder handschriftlich fest. [4]
  • Informieren Sie sich, welche örtlichen Anlaufstellen für Ihren Wohnort vorgesehen sind. [4]
  • Halten Sie eine vom Mobilfunk und Internet unabhängige Informationsmöglichkeit bereit, etwa ein geeignetes Radio. [4]

Häufige Fragen

Ist LÜKEX 26 eine reale Gefahrenlage?

Nein. Das Dürre- und Hitzeszenario von LÜKEX 26 ist eine fiktive Lage für eine strategische Krisenmanagementübung. Die dabei angenommenen Maßnahmen werden nicht real umgesetzt, sondern von der Übungssteuerung abgebildet. [1] [2]

Wie groß sollte mein Vorrat für die Notfallvorsorge sein?

Das BBK nennt eine Selbstversorgung für möglichst zehn Tage als Orientierung. Ein Vorrat für mindestens drei Tage helfe bereits und könne schrittweise erweitert werden. Entscheidend sind Ihre persönlichen Umstände, Unverträglichkeiten, Vorlieben und Lagerungsmöglichkeiten. [3]

Wie erhalte ich Informationen, wenn Mobilfunk und Internet ausfallen?

Das BBK empfiehlt ein Auto-, Kurbel- oder batteriebetriebenes Radio, das bei einem Stromausfall keinen Strom aus der Steckdose benötigt. Zusätzlich sollten Sie örtliche Informationsstellen wie Rathäuser oder Notfalltreffpunkte kennen. [4]

Passend zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Quellen und weiterführende Informationen

  1. LÜKEX 26: Große übergreifende Krisenmanagementübung startet – Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (veröffentlicht: 2026-11-02)
  2. Krisenübung für den Bevölkerungsschutz – Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
  3. Ratgeber: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen – Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
  4. In der Krise informiert sein – Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Von NotfallApp Redaktion. Dieser Beitrag und sein Symbolbild wurden KI-gestützt erstellt. Quellen und Aussagen wurden automatisiert geprüft; eine individuelle medizinische oder rechtliche Beratung ersetzt das nicht. So entstehen unsere Beiträge.