Impfpass, Spritze und Kalender als sachliches Symbol für die Grippeimpfung ab 60 im Herbst.

KI-generiertes Symbolbild; keine Aufnahme eines tatsächlichen Ereignisses.

Grippeimpfung ab 60: Was der neue RKI-Bericht jetzt zeigt


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Das Robert Koch-Institut meldet in seinem am 7. Oktober 2026 veröffentlichten Wochenbericht einen allmählichen Anstieg der Influenza-Aktivität. Sie liegt allerdings weiterhin auf niedrigem Niveau. Für Menschen ab 60 Jahren ist der Bericht ein sachlicher Anlass, die bestehende Empfehlung zur Grippeimpfung zu prüfen – nicht die Meldung einer akuten Grippewelle. [1] [2]

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Aktivität von Influenzaviren war in der 40. Kalenderwoche weiterhin niedrig, nahm nach RKI-Beobachtungen aber allmählich zu.
  • Die Grippeimpfung ab 60 ist eine bereits bestehende Empfehlung der Ständigen Impfkommission und keine neue Regelung.
  • Über die offiziellen Impfchecks lässt sich anhand der aktuellen STIKO-Empfehlungen prüfen, welche Impfungen empfohlen werden.

Influenza-Aktivität steigt von niedrigem Niveau

Der RKI-Bericht betrachtet die Woche vom 28. September bis 4. Oktober 2026. Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen lag in der Bevölkerung und im ambulanten Bereich auf einem moderaten Niveau. Im stationären Bereich war sie niedrig. [1]

Die Aktivität von Influenzaviren, SARS-CoV-2 und RSV war laut RKI in allen erfassten Systemen noch niedrig. In mehreren Beobachtungssystemen zeigte sich in den vorhergehenden Wochen jedoch ein allmählicher Anstieg der Influenza- und SARS-CoV-2-Aktivität. [1]

Das ist eine wichtige Einordnung: Der Wochenbericht dokumentiert eine beginnende Zunahme von niedrigem Niveau aus. Er meldet keine hohe Influenza-Aktivität und keine akute Grippewelle. [1]

Andere Atemwegsviren waren häufiger

Im Nationalen Referenzzentrum für Influenzaviren wurden in 43 von 65 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. [1]

Am häufigsten wurden Rhino- und Enteroviren nachgewiesen: Sie kamen in 40 Prozent der untersuchten Proben vor. Parainfluenzaviren folgten mit 15 Prozent, saisonale humane Coronaviren mit 8 Prozent. Influenza-A- und Influenza-B-Viren sowie SARS-CoV-2 machten jeweils 3 Prozent aus. [1]

Auch im Krankenhausbereich blieb das Niveau niedrig. Die Häufigkeit schwerer akuter Atemwegsinfektionen stieg zwar leicht, doch nur 2 Prozent der betroffenen Patientinnen und Patienten erhielten eine Influenza-Diagnose. Weniger als 1 Prozent erhielten eine COVID-19-Diagnose. [1]

Grippeimpfung ab 60 bleibt empfohlen

Unabhängig vom neuen Wochenbericht gilt die bestehende Empfehlung der Ständigen Impfkommission: Menschen ab 60 Jahren wird unter anderem eine Impfung gegen Grippe empfohlen. Der RKI-Bericht vom 7. Oktober hat diese Empfehlung nicht neu eingeführt oder verändert. [2] [1]

Die Empfehlung zur Grippeimpfung ab 60 steht neben weiteren Impfempfehlungen für diese Altersgruppe. Das Bundesgesundheitsministerium nennt auf seiner Informationsseite auch Impfungen gegen Gürtelrose, Pneumokokken und COVID-19. [2]

So können Sie Ihren Impfstatus prüfen

Das Bundesgesundheitsministerium verweist auf die Impfchecks des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Damit können Sie prüfen, ob Ihnen bestimmte Impfungen nach den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission empfohlen werden. [2]

Nach wenigen Klicks gibt der jeweilige Impfcheck eine persönliche, auf den STIKO-Empfehlungen beruhende Impfempfehlung aus. Für Menschen ab 60 umfasst die offizielle Übersicht unter anderem die Grippeimpfung. [2]

  • Prüfen Sie über den offiziellen Impfcheck, welche Impfempfehlungen für Sie angezeigt werden. [2]
  • Beachten Sie, dass die Grippeimpfung für Menschen ab 60 bereits empfohlen wird und keine neue Regelung aus dem Oktober 2026 ist. [2]
  • Ordnen Sie den RKI-Bericht richtig ein: Die Influenza-Aktivität nahm allmählich zu, lag aber weiterhin auf niedrigem Niveau. [1]

Was der Bericht für den Alltag bedeutet

Der aktuelle Anlass ist eine neue Lagebeschreibung des RKI, keine neue Impfempfehlung. Wer 60 Jahre oder älter ist, kann die beginnende Zunahme der Influenza-Aktivität zum Anlass nehmen, die bereits bestehende Empfehlung zur Grippeimpfung zu prüfen. [1] [2]

Zugleich sollten allgemeine Meldungen über Atemwegsinfektionen nicht automatisch als Meldungen über eine starke Grippewelle verstanden werden. In der berichteten Woche dominierten andere Atemwegsviren, während Influenza noch selten in den untersuchten Proben nachgewiesen wurde. [1]

Häufige Fragen

Empfiehlt die STIKO die Grippeimpfung ab 60?

Ja. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums empfiehlt die Ständige Impfkommission Menschen ab 60 Jahren unter anderem eine Impfung gegen Grippe. Dabei handelt es sich um eine bestehende Empfehlung, nicht um eine neue Entscheidung vom 7. Oktober 2026. [2]

Hat in Deutschland bereits eine starke Grippewelle begonnen?

Das geht aus dem RKI-Bericht für die 40. Kalenderwoche nicht hervor. Die Influenza-Aktivität war weiterhin niedrig, zeigte in mehreren Beobachtungssystemen aber einen allmählichen Anstieg. [1]

Wo kann ich prüfen, welche Impfungen mir empfohlen werden?

Das Bundesgesundheitsministerium verweist auf die Impfchecks des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Diese geben nach wenigen Klicks eine persönliche Impfempfehlung auf Grundlage der aktuellen STIKO-Empfehlungen aus. [2]

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Quellen und weiterführende Informationen

  1. ARE-Wochenbericht des RKI KW40 – Robert Koch-Institut (veröffentlicht: 2026-10-07)
  2. Alter: Vorsorge durch Impfungen – Bundesministerium für Gesundheit (Stand: 2026-04-23)

Von NotfallApp Redaktion. Dieser Beitrag und sein Symbolbild wurden KI-gestützt erstellt. Quellen und Aussagen wurden automatisiert geprüft; eine individuelle medizinische oder rechtliche Beratung ersetzt das nicht. So entstehen unsere Beiträge.